13.08.2026 3 Min. LesezeitUNTERNEHMEN Warum BiPRO kein IT-Projekt ist, sondern Chefsache In vielen kleineren Maklerhäusern und Versicherungsunternehmen wird die Frage der BiPRO-Anbindung noch immer an die IT-Abteilung delegiert – oder an den externen Dienstleister, der ohnehin schon das Maklerverwaltungsprogramm (MVP) betreut. Das ist nachvollziehbar, denn BiPRO klingt nach Technik: Schnittstellen, Normen, Datenformate. Doch dieser Reflex führt regelmäßig zu einem teuren Denkfehler. BiPRO ist kein Gesetz und kein fertiges Produkt, das man einfach kauft und installiert – es ist ein freiwilliger Branchenstandard, dessen Nutzen sich erst durch bewusste unternehmerische Entscheidungen entfaltet.